Rosellen
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Eine Kirche zu Rosellen bestand schon im 12. Jahrhundert, die auch im liber valoris (um 1274) erwähnt wird. 1334 verkaufte Konrad

Herr zu Dyck das Patronsrecht dem Stift St. Georg in Köln, dem die Kirche von 1351 bis zur Säkularisation inkorporiert war.Die Kirche des 12. Jahrh. wurde 1480 durch einen Neubau ersetzt; nur die Apsis des alten Baues blieb erhalten. Der Turm wurde1745 erneuert, 1846 wurde diese Kirche bis auf den Turm abgetragen und durch das jetzige neugotische Gotteshaus ersetzt, das1850 konsekriert worden ist. 1958 wurde eine neue Sakristei errichtet. Ein neuer Hochaltar wurde 1960 konsekriert. 1962 wurdeein neuer Glockenturm , 46 Meter hoch, zwischen dem Kirchenschiff und dem alten Turm erbaut. - Literatur: Fabricius S. 118;KD Neuß S. 109; Mooren II S. 470; Franzen, Vis. Prot., S. 289; Jb. D. rhein. Denkmalpflege XIX, S. 214;S. Kolbecher, Diegeschichtliche Entwicklung der Gemeinde Rosellen übernommen, aus dem Jahrbuch von 1979, Rosellen/Rosellerheide/Neuenbaumund Umgebung. (Mskr.) - Amtsbücher: *1723, 1774, † 1762, Firmb. 1867, EKV 1924, Rentb 1864, Lagb, Stiftgsverz 1842,Stiftgsb 1958, Urkb 1864, PfChronik (1311) 1915, Verkündb 1887. Pfarrer: Ant. Bommes 1895-1926, Karl Hilleke 1926-53,

Bernh. Beyartz 1954-56, Joh. Annas ab 1956. Kpl: Ant. Stüsser 1940-46, Wilh. Reiners 1946-48.
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